Viele Wege können zum Ziel führen!

Bereits vor einigen Jahren hat die Verbraucherzentrale Sachsen verschiedene Maßnahmen, die gemeinhin bei einer Entschlackung genutzt werden, aufgelistet. Darunter Fastenkuren, Einläufe oder auch eine Rohkosternährung. Wobei speziell das Fasten dann in eine radikale Form, auch plastisch Nulldiät genannt, sowie ein modifiziertes Fasten (über protein-, vitamin-, mineralstoff-, kohlenhydrat- und fetthaltige Formuladrinks) sowie das Heilfasten eingeteilt wird.

Insbesondere das totale Fasten berge aber aufgrund der hohen Verluste an körpereigenem Eiweiß und der verringerten Ausscheidung von Harnsäure erhebliche gesundheitliche Risiken und sei deshalb abzulehnen, urteilten schon damals die Verbraucherschützer. Eine Ansicht, die sich auch bei vielen Befürwortern der Entschlackungskuren mittlerweile durchgesetzt hat. So steht auch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) einem radikalen Heilfasten oftmals eher skeptisch gegenüber …
Doch auch ein modifiziertes Fasten und Heilfasten sollte nach Ansicht der Verbraucherzentrale nur nach Rücksprache mit einem Arzt bzw. unter ärztlicher Begleitung durchgeführt werden: “Speziell für Risikogruppen wie Schwangere, Kinder und Jugendliche sollte es ohnehin völlig tabu sein!”
Wer mit dem Hintergedanken, deutlich abzunehmen antrat, könnte ohnehin enttäuscht sein: “Die Effekte sind meist nur von kurzer Dauer, und es wird vorrangig Muskelgewebe und weniger Fett abgebaut”, bemängeln die Verbraucherschützer und raten eher zu mehr Bewegung und einer bewussten Ernährung. Dabei sollten die Pläne durchaus langfristig angelegt sein, “denn langjährige Fehler in der Ernährung lassen sich nicht in 2 bis 3 Wochen Selbstkasteiung auslöschen!”
Also vielleicht doch lieber maßvoll genießen und den Frühling (statt radikaler Kuren) zu einem Einstieg in ein umfangreiches Fitnessprogramm nutzen? Natürlich muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden, was für ihn persönlich der richtige Weg ist. Dabei könn(t)en – vielleicht die Light-Version der Entschlackungsbewegung -, viele Gerichte auch mit speziellen Kräutern veredelt und/oder Teekuren genutzt werden. So wirkt die Brennnessel, die in Form von Tees und als Kapsel erhältlich ist, leicht harntreibend und soll auch Asthma sowie Arthritis und Gelenksbeschwerden vorbeugen. Als cholesteriensenkend und leberschützend gilt die Artischocke … ein Blick in Internetforen und Kräterbücher swie der anschließende Gang ins Reformhaus können also lohnen!

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